Auf den ersten Blick ähnelt das Radiometer einer aufrecht stehenden
Glühbirne, aber zu leuchten ist nicht ihre Aufgabe. Im Sonnen- oder
Tageslicht dreht sich wie von Geisterhand in ihrem Innern ein kleines
Flügelrad auf einer Nadelspitze. Je stärker das Licht ist, welches auf
diese Flügel fällt, desto schneller dreht sich der Rotor.
Die vier Flügel des Rotors sind kleine Scheiben, die auf einer
Seite weiß und auf der anderen Seite schwarz gefärbt sind. Die
Erklärung für die konstante Drehung ist, dass sich die schwarz
gefärbten Seiten schneller erwärmen als die weißen Seiten und dadurch
auch die Luft auf dieser Seite wärmer wird. Die Teilchen in warmen
Gasen (und Luft ist ein Gas) bewegen sich schneller als in kälteren
Gasen und sie stoßen daher auch häufiger und kräftiger auf die
Scheiben, welches dann für die Drehung sorgt.
Das Radiometer ist ca. 12cm hoch und besteht aus Glas mit einem Plastikfuß.
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